Wir wollen in Zusammenarbeit mit anderen Umweltgruppierungen mehr Transparenz über politische Prozesse schaffen. Nur so lässt sich mehr BÜRGERMITWIRKUNG erwirken. Darüber hinaus haben wir klare Ziele und Inhalte, die sich um Bauen, Verkehr und Umwelteingriffe drehen.

Ein gemeinsames Konzept zum Umgang mit Wasserressourcen

Sinkende Niederschläge und Grundwasserpegel, Fehlernten, austrocknende Gewässer: Die Wasserknappheit ist ein übergeordnetes Problem, selbst wenn es einigen Orten besser geht als den anderen. Die Idee, eigene Knappheit durch Zukäufe von anderen Wasseranbietern zu lösen, ist Augenwischerei. Denn wenn von der Gesamtmenge immer mehr genommen wird als nachsickern kann, stehen wir bald alle auf dem Schlauch. Wir fordern Datentransparenz, Austausch zwischen Behörden und Kommunen sowie eine gemeinsame Herangehensweise.

Umweltfreundliche Bauplanung

Flächenversiegelung und Vernichtung von Bäumen fördern den Klimawandel. Die Temperaturen steigen, da die Kühlungsfunktion von Pflanzen zerstört ist. Der Beton heizt sich auf. Das Argument, alle Eingriffe würden doch ausgeglichen, ist schwach. Schnell ist ein Baum gefällt, doch langsam wächst er nach. Außerdem werden Nachpflanzungen kaum überwacht. Abgesehen davon, steigt die Hochwassergefahr durch Starkregenereignisse. Politiker/innen und Verwaltungen investieren lieber Geld in ein Symptombekämpfung, statt an der Ursache „Flächenversiegelung“ anzusetzen. Wir fordern mehr Altbausanierungen und ein gezieltes Leerstandsmanagement. Das lehnen viele Verwaltungen ab, weil es für sie mehr Arbeit bedeutet.

Wir wollen eine bessere Verkehrssteuerung

Eine Strategie zur umweltfreundlichen Förderung der Mobilität gibt es in jedem Kreis und jeder Kommune. Das Papier liest sich jeweils gut – Förderung von ÖPNV und Radmobilität, Optimierung des Verkehrs. Doch in den vielen Orten ist davon nur wenig zu merken. Staus, Raserei, ungünstige Rad- und Fußgängerwege. Lösungen suchen die Kommunen alleine. Und eine wichtige Rolle dabei spielen auch Straßen NRW, die Bezirksregierung und die Kreise. Bei der Umsetzung von Mobilitätsstrategien ist noch viel Luft nach oben. Wir wünschen uns mehr Konsequenz und mehr Zusammenwirken bei der Umsetzung.